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OÖGKK-Bilanz: Solide Finanzen und beste Versorgung in den Regionen

Sehr gute Finanzen und ein starker Ausbau der Leistungen müssen kein Widerspruch sein. Das zeigt die erneut positive Bilanz der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse. Für das Jahr 2017 verzeichnet die OÖGKK einen Bilanzgewinn von 3,4 Millionen Euro. Der Ausblick für 2018 ist ebenfalls positiv.

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„Dieses erfreuliche Finanzergebnis beweist einmal mehr die solide Arbeit der OÖGKK. Im Mittelpunkt standen für uns wieder unsere 1,2 Millionen Versicherten und ihre Angehörigen. Für die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher und ihre Dienstgeber sind wir direkter Ansprechpartner vor Ort. Sie können uns vertrauen, wir gehen mit ihren Beiträgen sorgsam um und setzen auf Sicherheit, Vorsorge Wirtschaftlichkeit und gute Zusammenarbeit mit allen wichtigen Partnern im Gesundheitsbereich“, so OÖGKK-Obmann Albert Maringer.   

„2017 erreichten wir ein Plus von 20,8 Millionen Euro als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Gründe dafür waren die gute Wirtschaftsentwicklung und die damit gestiegenen Beitragseinnahmen um 3,5 Prozent. Gleichzeitig haben wir auch die Leistungen für unsere Versicherten in vielen Bereichen ausgebaut – gegenüber 2016 insgesamt um 4,1 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro“, sagt OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer. 

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Investition und Leistungen in den Regionen

Auch im abgelaufenen Finanzjahr setzte die OÖGKK auf Investitionen und Leistungsausbau. Als modernes und kundenfreundliches Unternehmen sind der OÖGKK Professionalität und regionale Nähe zu ihren Versicherten wichtig. Beispiele dafür sind die drei gestarteten Primärversorgungseinrichtungen in Enns, Marchtrenk und Haslach, der Ausbau der psychischen Versorgungsangebote sowie Erweiterungen im Bereich der Palliativ- und Hospizversorgung.  

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Positives Finanzergebnis

Die OÖGKK hat 2017 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von rund 20,8 Millionen Euro ausgewiesen, trotz negativer Prognosen. „Wir als Oberösterreichische Gebietskrankenkasse zeigen einmal mehr, dass wir solide finanzieren ohne bei den Versicherten zu sparen. Gesunde Finanzen für gesunde Versicherte: Das war auch 2017 unser Credo“, erklärt Andrea Wesenauer.  

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2,3 Milliarden Euro an Versicherungsleistungen

Leistungen im Wert von mehr als 2,3 Milliarden Euro erbrachte die OÖGKK im Jahr 2017 für ihre Versichertengemeinschaft. Die größten fünf Bereiche waren:

 

  1. Überweisung Krankenanstaltenfonds (rund 702 Millionen Euro für stationäre
    Spitalsbehandlungen)
  2. Ärztliche Behandlung inkl. Therapeuten und Krankenhausambulanzen
    (rund 530 Millionen Euro davon rund 107 Millionen für Krankenhausambulanzen)
  3. Medikamente (rund 422 Millionen Euro)
  4. Zahnbehandlung und Zahnersatz (rund 145 Millionen Euro)
  5. Leistungen für Mütter (rund 112 Millionen Euro)

 

Hinter diesen Zahlen stehen konkrete Leistungen: Die OÖGKK hat im Vorjahr
15,1 Millionen Arztkontakte, 13,4 Millionen Packungen Medikamente,
2,2 Millionen Spitalstage, eine Million Zahnbehandlungen, 12.829 Hörgeräte und
5.876 Rollstühle finanziert.

 

Die OÖGKK stellt den Versicherten oberösterreichweit ein Ärztenetz zur Verfügung, das ständig wächst. Die Anzahl der Ärztestellen (inklusive Zahnbehandler und Radiologen) ist seit 2008 ordentlich gestiegen, und zwar von 1.445 Stellen auf 1.484 im Jahr 2017 – das entspricht einem Zuwachs von 39 Stellen. Mit Stand 1. Jänner 2018 hat die OÖGKK
666 niedergelassene Allgemeinmediziner und 438 Fachärzte.  

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Wichtiger Bereich Gesundheitsförderung

„Die OÖGKK setzt seit Jahren auf Gesundheitsförderung und Prävention. Jeder Euro ist hier gut investiert, da vorsorgen immer besser ist als heilen. Wir unterstützen dabei die Versicherten mit einem umfangreichen Angebot, von Anfang an“, so OÖGKK-Obmann Albert Maringer. 2017 hat die OÖGKK um 2 Prozent mehr für Gesundheitsförderung ausgegeben als im Jahr zuvor. Für die Früherkennung von Krankheiten mittels Vorsorgeuntersuchung wurden 19 Millionen gezahlt, um 7,5 Prozent mehr als 2016.  

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Die Versicherten und Dienstgeber in der OÖGKK

„Die Selbstverwaltung ist die Brücke zwischen den Versicherten, den Dienstgebern und der Organisation OÖGKK. Dienstgeber und Dienstnehmer bilden die Selbstverwaltung, die uns Gestaltungspielraum gibt. Wir haben die Eigenverantwortung über die Beiträge unserer Versichertengemeinschaft und einen klaren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Diese Rolle nehmen wir sehr ernst. Denn unsere Versicherten sollen im Krankheitsfall optimal versorgt sein“, betont Obmann Albert Maringer. 

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Ausblick 2018

„Auch dieses Jahr werden wir positiv bilanzieren. Die aktuelle Prognose für 2018 lautet
3,2 Millionen Euro. Wir werden weiter auf Leistungsausbau setzen und ganz im Sinne unserer Beitragszahler investieren. Die OÖGKK steht für Weiterentwicklung, Zusammenarbeit und Dialog. Wir sind da für die Menschen und bieten in allen Regionen des Landes eine sehr gute Gesundheitsversorgung. Daran arbeiten wir mit unseren Partnern wie Ärztekammer, Land Oberösterreich und vielen verschiedenen Institutionen. Jeder einzelne Versicherte soll ein gutes Gefühl haben, bei der OÖGKK versichert zu sein“, so das Fazit von Albert Maringer und Andrea Wesenauer.

 

Rückfragen:

Mag. Harald Schmadlbauer | Tel. 05 78 07 - 10 24 01 | harald.schmadlbauer@ooegkk.at

Zuletzt aktualisiert am 14. Mai 2018