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OÖGKK-Ergebnisprognose: Positive Bilanz bei Leistungsausbau

Die OÖGKK weist für das Jahr 2017 einen vorläufigen Bilanzgewinn von rund 1,2 Millionen Euro aus. Das zeigt die Gebarungsvorschaurechnung per Februar 2018. Für ihre gut 1,2 Millionen Versicherten hat die OÖGKK 2017 Gesundheitsleistungen im Wert von über 2,3 Milliarden Euro erbracht. Der laufende Leistungsausbau, etwa im Bereich der Psychotherapie, der Primärversorgung und der Prävention ist hier ebenso bereits enthalten, wie die österreichweite Harmonisierung der Leistungen zwischen den Gebietskrankenkassen.

OÖGKK

„Wir haben uns für 2017 einen deutlichen Ausbau der Versorgung in wichtigen Bereichen vorgenommen und umgesetzt. Auch die in der Sozialversicherung vereinbarte Harmonisierung von Leistungen wo zwischen den Bundesländern noch Unterschiede gegeben waren, hat in einigen Bereichen zusätzlich Geld gekostet. Umso schöner, dass wir trotz dieser Investitionen ein positives Ergebnis schaffen“, freut sich OÖGKK-Obmann Albert Maringer. Konkrete Beispiele für den Leistungsausbau sind die drei gestarteten Primärversorgungseinrichtungen in Enns, Marchtrenk und Haslach, der Ausbau der psychischen Versorgungsangebote mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche oder auch Erweiterungen im Bereich der Palliativ- und Hospizversorgung.   

 

Wesentliche Grundlage dieser stabilen Finanzsituation ist die gute Beitragsentwicklung bei den Erwerbstätigen mit einem Plus von 4 Prozent. Hier wirkt sich sowohl die Steigerung der Versicherten aus, als auch die Steigerung der Löhne und Gehälter. Größte Ausgabenpositionen ist die Überweisung an den Krankenanstaltenfonds für die stationäre Spitalsversorgung mit gut 702 Millionen Euro. Für Ambulanzen, Ärzte- und Therapeutenleistungen wurden 532 Millionen Euro aufgewendet. Die Medikamentenausgaben belaufen sich auf knapp 423 Millionen Euro. Deutlich ausgebaut wurde neuerlich der Bereich Gesundheitsförderung, Prävention und Früherkennung, der sich 2017 auf  30 Millionen Euro beläuft (+ 7 Prozent). 

 

Weiterentwicklung in Partnerschaft

„In jedem einzelnen Leistungsbereich arbeiten wir mit unseren oberösterreichischen Partnern in der Versorgung zusammen, bauen bedarfsorientiert aus und verbessern die Versorgung: Seien das die unzähligen Verschränkungsprojekte mit dem Land wie etwa die Neurolinguistische Ambulanz, im sozialpsychiatrischen Bereich, in der Versorgung von Essstörungspatientinnen usw. Oder unsere enge Kooperation mit der Ärztekammer, wo wir neben vielen weiteren Themen an attraktiven Arbeitsbedingungen für Vertragsärzte arbeiten, die Selbsthilfegruppen, die Psychotherapie, die Radiologie-Institute und viele mehr“, berichtet OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer.


2018 und Folgejahre: positive Aussichten

Auch für das Jahr 2018 zeigt der aktuelle Voranschlag ein positives Ergebnis von rund 2 Millionen Euro, wobei sich hier natürlich sowohl auf der Beitrags- und Einnahmenseite als auch bei den Leistungsausgaben noch viele Faktoren ändern können. Fix eingerechnet sind aber auch hier bereits eine Reihe von Leistungs-Investitionen wie etwa der Abbau der Wartezeiten in der Psychotherapie und der Ausbau Primärversorgung.  

 

Rückfragen:

Mag. Harald Schmadlbauer | Tel. 05 78 07 - 10 24 00 | harald.schmadlbauer@ooegkk.at


Zuletzt aktualisiert am 12. Februar 2018