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Zahnpass: Informationen für Zahnärzte

Das Projekt „Individuelle Intensivbetreuung für Kinder mit hohem Kariesrisiko bzw. Kariesbefall“ richtet sich an fünf- bis 14-jährige Kinder, die in Oberösterreich versichert sind. Im Rahmen dieses Projekts wird den Kindern ein Zahnpass zur Verfügung gestellt. Dieser enthält Gutscheine für bestimmte Leistungen. Kinder können sowohl im Kindergarten im Rahmen des Workshops Zahngesundheit als auch in der Ordination untersucht werden. 

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Anspruch auf einen Zahnpass 

Folgende in Oberösterreich versicherte Kinder mit entsprechendem Risiko haben Anspruch auf einen Zahnpass: 

Alter der Kinder Kariesrisiko
  5 –  7 Jahre dmf/DMF (t/T) > 5 oder D (T) > 0
  8 –  9 Jahre dmf/DMF (t/T) > 7 oder D (T) > 2
10 – 14 Jahre DMF (S) an Approximal-/Glattflächen > 0

Altersempfehlungen für die Vergabe der einzelnen Gutscheine finden Sie hier.

Teilnahme von Zahnärzten am Projekt

  • Zahnärzte und Zahnärztinnen, die bereits am Projekt „Individuelle Intensivbetreuung für Kinder mit hohem Kariesrisiko bzw. Kariesbefall“ teilnehmen, stehen auf einer Zahnarztliste, die Eltern zur Verfügung steht.
  • Wenn Sie neu mitmachen wollen, kontaktieren Sie die OÖGKK. Wir freuen uns über neue Partner! Kontakt per E-Mail: gesunde-zaehne@ooegkk.at.
  • Sie können auch ohne Eintrag in die Liste der OÖGKK bis zu 20 Zahnpässe beim  linkPGA anfordern. Zum Online-Bestellformular…
  • Weitere Details zum Projekt und zur Abrechnung finden Sie im Rundschreiben vom Jänner 2017 sowie direkt im Zahnpass.  

Zahnärzte beim „Workshop Zahngesundheit“ im Kindergarten 

Patenzahnärzte bzw. Patenzahnärztinnen nehmen an einem vom linkPGA organisierten „Workshop Zahngesundheit“ im Kindergarten teil. Zielgruppe sind Schulanfänger-Kinder. 

Patenzahnärzte erhalten eine Kopie der Untersuchungslisten mit den Namen der Risikokinder, an die ein Zahnpass ausgegeben wird. Wenn Sie Interesse haben, als Patenzahnarzt oder Patenzahnärztin mitzumachen, wenden Sie sich bitte an den PGA

Untersuchung von Kindern in der eigenen Ordination 

Sie können mit einem Kindergarten auch vereinbaren, die Schulanfänger-Kinder in Ihrer eigenen Ordination zu untersuchen. Entweder der Kindergarten tritt an Sie heran oder umgekehrt. Dabei findet kein Workshop wie im Kindergarten statt, sondern nur die Untersuchung. Folgendes ist zu beachten: 

  • Sie vereinbaren mit der Kindergartenleitung und dem Ordinationspersonal, den Termin und wie die Untersuchung organisatorisch ablaufen soll.
  • Von der Kindergartenleitung erhalten Sie die Einverständniserklärung der Eltern oder die Generalgenehmigung zur Untersuchung der Kinder.
  • Sie vermerken auf der Untersuchungsliste die Namen der Risikokinder. Die Liste stellt die Kindergartenleitung zur Verfügung.
  • Sie geben an anspruchsberechtigte Kinder den Zahnpass mit dem Informationsschreiben für die Eltern aus. 

 Nachgemeldete Kinder ohne Bezug zum Kindergarten 

Eltern und Kinder können auch individuell und ohne Kindergarten Ihre Ordination aufsuchen. Falls bei dem Kind ein erhöhtes Kariesrisiko festgestellt wird, kann es in das Programm aufgenommen werden.

  • Sie benötigen von den Eltern eine unterschriebene Einverständniserklärung für die Aufnahme des Kindes in das Projekt.
  • Sie rechnen die Begutachtung des Kindes über die Untersuchungsliste ab.
  • Sie übergeben an die Eltern den Zahnpass und ein dazugehöriges Informationsschreiben
  • Die oben erwähnten Unterlagen stehen rechts zum Download zur Verfügung. Die Zahnpässe können Sie online bestellen, sie werden vom PGA zugeschickt. 

Abrechnung von Leistungen 

Die Abrechnung erfolgt direkt mit der OÖGKK und zwar quartalsweise elektronisch anhand der Untersuchungsliste und der ausgefüllten Gutscheine.

Die Liste mit den einzelnen Abrechnungspositionen entnehmen Sie bitte dem Rundschreiben vom Jänner 2017 und der dazugehörenden Anlage 1  und Anlage 2.  

Bei Entgegennahme eines Gutscheines ist für die Gutscheinleistung keine Einhebung eines Differenzbetrages zulässig.

Zuletzt aktualisiert am 20. April 2017