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Krankenversicherung für Pensionisten

Pensionisten und Pensionistinnen sind verpflichtend krankenversichert. Die Mehrheit von ihnen bezieht eine Pension nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) und zahlt davon 5,1 % Krankenversicherungsbeitrag. 

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Eventuelle Ausgleichszulagen und Kinderzuschüsse werden zur Berechnung des Beitrags der Pension ebenfalls herangezogen. Auch für Witwer- bzw. Witwenpensionen sind Beiträge zur Krankenversicherung im Ausmaß von 5,1 % zu zahlen, nicht aber für Waisenpensionen. Pensionisten und Pensionistinnen zahlen aber keine Beiträge für die Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung mehr.

 

Die Krankenversicherungsbeiträge der Pensionisten von 5,1 % werden von der Pensionsversicherungsanstalt aufgestockt, und zwar aus den Mitteln der Pensionsbeiträge, welche aktiv Erwerbstätige bzw. Dienstgeber einzahlen. Diese Aufstockung bezeichnet man als „Hebesatz“. Er beträgt 180 %, das heißt: Von den Krankenversicherungsbeiträgen, die jeder Pensionist zahlt, werden noch einmal 80 % dazugelegt. Bei Vertragsbediensteten ist der Hebesatz 172 %. Die Solidargemeinschaft finanziert also die Krankenversicherung der Pensionisten mit. Zuständig dafür ist die Pensionsversicherungsanstalt. 

Zuletzt aktualisiert am 07. Oktober 2016