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Kleinere Gruppen mit Pflicht-Krankenversicherung

Die verpflichtende Krankenversicherung erstreckt sich auf viele Gruppen. Neben Dienstnehmern, Pensionisten und Beziehern von Leistungen des linkArbeitsmarktservice (AMS) gibt es noch ein paar kleinere Gruppen mit Pflichtversicherung

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Wer in Oberösterreich seinen Wohnsitz hat und z. B. zu einer der folgenden Gruppen gehört, genießt ebenfalls den Krankenversicherungsschutz der OÖGKK:  

  • Bezieher und Bezieherinnen der bedarfsorientierten Mindestsicherung
  • Zivildiener (für die Krankenversorgung der Wehrpflichtigen bzw. Präsenzdiener sorgt das Bundesheer)
  • Angehörige von Zivildienern und Wehrpflichtigen (Präsenzdienern)
  • Bezieher und Bezieherinnen von Rehageld
  • Asylwerber und Asylwerberinnen in der Grundversorgung


Normalerweise zahlen erwerbstätige Personen und ihre Dienstgeber einen bestimmten Prozentsatz des Bruttoeinkommens (Entgelt) in die Krankenversicherung ein. Bei den oben genannten Personengruppen gibt es jedoch kein Bruttoeinkommen. Die Beiträge zur Krankenversicherung übernimmt daher in der Regel der Staat (Bund, Länder) aus Steuermitteln. Die Grundlage, auf deren Basis die Beiträge berechnet werden, ist jeweils ein im Gesetz festgelegter Betrag.

 

Den Schutz durch die Krankenversicherung der OÖGKK haben nicht nur Personen mit Pflichtversicherung, sondern auch ihre Angehörigen, die keinen eigenen Anspruch haben. Das sind etwa Kinder oder nicht berufstätige Partner. Für diese Angehörigen ist eine Mitversicherung möglich. 

Zuletzt aktualisiert am 14. Oktober 2016