DRUCKEN

Personen mit verpflichtender Krankenversicherung

Wer mit Arbeit etwas verdient, ist in Österreich sozialversichert und zahlt dafür Beiträge. Teil der Sozialversicherung ist eine verpflichtende Krankenversicherung. Das ist in Oberösterreich für die meisten Menschen die OÖGKK. Auch nicht berufstätige Personen wie z. B. Familienangehörige sind krankenversichert, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. 

_wer-krankenversichert_143460328_720x540.jpg

Zur Sozialversicherung gehören Krankenversicherung, Unfallversicherung, Pensionsversicherung und im weiteren Sinne auch die Arbeitslosenversicherung. Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen, freie Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen sowie Lehrlinge sind verpflichtend sozialversichert. Ein Versicherungsschutz in allen Zweigen besteht, wenn das Bruttoeinkommen (Entgelt) über der Geringfügigkeitsgrenze von EUR 425,70 (Wert 2017) liegt.


Für die Krankenversicherung ist in Oberösterreich die OÖGKK zuständig. Dabei zählt der Ort der Beschäftigung, das heißt: Wer von einem anderen Bundesland oder gar einem anderen Staat nach Oberösterreich zur Arbeit pendelt, ist ebenfalls bei der OÖGKK krankenversichert. Die Staatsbürgerschaft spielt hier keine Rolle. Sowohl der Dienstnehmer als auch der Dienstgeber leisten Beiträge zur Sozialversicherung und damit auch zur Krankenversicherung. Die Beiträge der Dienstnehmer werden von deren Bruttoeinkommen (Entgelt) abgezogen.

 

Der Schutz der verpflichtenden Krankenversicherung erstreckt sich auch über bestimmte Personen, die nicht berufstätig sind, z. B. Arbeitslose oder Pensionisten und Pensionistinnen. Wer bei der OÖGKK krankenversichert ist, hat Anspruch auf eine ganze Reihe von Gesundheitsleistungen. Auch nicht berufstätige Familienmitglieder, z. B. Kinder oder Ehepartner und -partnerinnen, die Kinder erziehen, sind krankenversichert. Dabei handelt es sich aber um keine Pflichtversicherung, sondern um eine Mitversicherung in der Krankenversicherung.

Zuletzt aktualisiert am 11. Januar 2017