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Rhythmus für mich

Das Leben ist ein ständiger Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Energieverbrauch und Aufladung.



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Anspannung und Entspannung

Bereits bei Herz- oder Atemtätigkeit bilden Anspannung und Entspannung eine dynamische Einheit. Das eine existiert nur als Gegenüber des anderen. Starke Anspannung ermüdet und führt zu einer natürlichen Entspannung. Diese Entspannung baut die Energiereserven wieder auf.

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Was passiert bei Stress?

In Stressmomenten wird der Sympathikus aktiviert - ein Nervenstrang des vegetativen Nervensystems, der entlang der Wirbelsäule verläuft und alle Organe und Gefäße mit Nerven versorgt. In Bruchteilen von Sekunden wird das Stresshormon Noradrenalin ausgeschüttet. Die Muskeln des Körpers spannen sich an, die Atmung wird schneller und flacher, der Puls steigt, das hormonale Gleichgewicht verändert sich. Das soll uns helfen, die kurzfristige Belastung leichter zu bewältigen. Bei Stress wird der Körper leistungsfähiger, Reserven werden mobilisiert und die Ermüdung wird hinausgeschoben. Für die Vorfahren ein überlebenswichtiges Reaktionsmuster: es hat den Organismus optimal darauf vorbereitet, gefährlichen Situationen zu begegnen. Danach konnte der Organismus wieder zur Ruhe kommen und sich erholen.

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Körper braucht Entspannung

Der Mensch ist nicht auf ständige Höchstleistungen ausgerichtet. Irgendwann sind die Muskeln müde, der Blutzucker ist niedrig und die Konzentration lässt nach. Der Körper möchte sich entspannen. Für viele Menschen ist der Alltag heute aber geprägt von pausenlosem Durcharbeiten ohne Erholung. Echte arbeitsfreie Intervalle verschwinden zunehmend. 

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Keine Ruhe mehr

Viele Stressoren im zwischenmenschlichen oder beruflichen Bereich bestehen oft über lange Zeit oder treten immer wieder auf. Die Zeit für Erholung und Entspannung fehlt. Der Organismus ist ständig auf Widerstand eingestellt und passt sich an ein Leben mit der chronischen Belastung an. Ein Zustand dauernder Anspannung und Anstrengung lässt den Körper auf „Hochtouren“ fahren, zum richtig Regenieren ist keine Zeit mehr.

Chronische Beschwerden wie Muskelverspannungen oder hormonales Ungleichgewicht können die Folge sein. Dauert die Belastung zu lange, tritt Erschöpfung auf. Der Körper verliert mit der Zeit die natürliche Fähigkeit zur Selbstregulation. Dies bedeutet, dass es auch in Phasen, in denen keine akute Belastung vorliegt, nicht mehr möglich ist, auf ein normales Ruheniveau zurückzukehren.

 

Zur Übung „ Kleine Atemmeditation (73.7 KB)“…

Zuletzt aktualisiert am 03. Dezember 2018