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Selbstverwaltung

Die OÖGKK funktioniert nach dem Prinzip der Selbstverwaltung. Nicht der Staat, sondern Vertreter der Arbeitnehmer und Arbeitgeber treffen die Entscheidungen. Wie die Selbstverwaltung funktioniert, erklärt auch unser Video.

Bildquelle Shutterstock: Selbstverwaltung

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Vertreter der Dienstnehmer und Dienstgeber

Die OÖGKK ist wie auch andere Sozialversicherungsträger ein Selbstverwaltungskörper. Das bedeutet: Die Beschlüsse fassen Gremien, die aus Angehörigen der unmittelbar von der Krankenversicherung betroffenen Personengruppen stammen. Das sind im Fall der OÖGKK die Dienstnehmer und Dienstgeber, die den Großteil der Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Sie schicken ihre Vertreter und Vertreterinnen, die durch die Wahlen bei der Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer bestimmt werden, in die Gremien der OÖGKK. 

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Was bedeutet Selbstverwaltung?

Selbstverwaltung bedeutet, dass der Staat auf das Erledigen bestimmter Aufgaben verzichtet und diese an Einrichtungen überträgt, z. B. Sozialversicherungen und gesetzliche Interessenvertretungen (Arbeiterkammer, Ärztekammer etc.). Der Staat kann diesen Einrichtungen keine Weisungen erteilen, hat aber ein Aufsichtsrecht. Außerdem müssen sich Institutionen mit Selbstverwaltung an die staatlichen Gesetze halten. 

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Vorteile der Selbstverwaltung

  • Die Versicherungsvertreter in den OÖGKK-Gremien sind demokratisch legitimiert durch die Wahlen in den entsendenden Institutionen (Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer).
  • kundennahe Entscheidungen mit Abstand zum tagespolitischen Geschehen - gerade im Bereich der Krankenversicherung zählen Sicherheit und Beständigkeit
  • Entlastung der staatlichen Verwaltung
  • Versicherungsvertreter, die fachliche Expertise aus ihrem Bereich einbringen 
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Gremien der Selbstverwaltung: „Verwaltungskörper“ bei der OÖGKK

  • Die Generalversammlung (30 Versicherungsvertreter) tritt mindestens zweimal jährlich zusammen. Sie entscheidet unter anderem über das Budget, die Satzung oder die Mittel für den Unterstützungsfonds.

  • Der Vorstand (15 Versicherungsvertreter) ist das geschäftsführende Organ der OÖGKK.

  • Kontrollversammlung (10 Versicherungsvertreter) ist das Kontrollorgan der OÖGKK und überwacht die Gebarung. Wichtige Beschlüsse des Vorstandes bedürfen auch der Zustimmung der Kontrollversammlung.


Zudem gibt es einen Beirat (zwölf Mitglieder): Dieser ist ein beratendes Organ und wahrt die Interessen der Pensionisten und Pflegegeld-Bezieher.  

Die Entscheidungen der Gremien bereiten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des OÖGKK-Büros vor, die fachliche Expertise in allen Teilbereichen mitbringen. 

Zu den leitenden Versicherungsvertretern der OÖGKK…


Zuletzt aktualisiert am 07. November 2018