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Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld

Mütter und Väter mit geringem Einkommen können einen Antrag auf Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld stellen. Bestimmte Einkommensgrenzen sind dabei einzuhalten. Die Beihilfe ist nur mit dem  Kindergeldkonto möglich und nicht für Bezieher und Bezieherinnen des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgelds

Titelbild Kinderbetreuungsgeld

Das Wichtigste im Überblick

Die Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld beträgt EUR 6,06 pro Tag (ca. EUR 180,- pro Monat) und wird maximal 365 Tage ausbezahlt. Sie können unter folgenden Bedingungen einen Antrag stellen: 

  • Sie erhalten  Kinderbetreuungsgeldaus dem Kindergeldkonto.
  • Sie bzw. Ihr Partner / Ihre Partnerin hält die vorgeschriebenen Einkommensgrenzen ein ( Zuverdienstgrenze).
  • Füllen Sie den  Antrag (339.8 KB)aus und übermitteln Sie ihn im Original an die OÖGKK: persönlich in einer unserer  Kundenservicestellenoder per Post.
  • Wenn Sie  Wochengeldbeziehen und Ihr Kinderbetreuungsgeld deswegen in voller Höhe ruht, können Sie keine Beihilfe erhalten. Beantragen Sie in diesem Fall die Beihilfe besser nach Ende Ihres Anspruchs auf Wochengeld. Melden Sie sich im Zweifelsfall bei der OÖGKK!

Diese Zuverdienstgrenzen sind einzuhalten:

  • Sie dürfen pro Kalenderjahr. maximal EUR 6.800,00 dazuverdienen. Daraus ergibt sich ein monatlicher Richtwert von EUR 438,05 (das entspricht der Geringfügigkeitsgrenze, Wert 2018). 
  • Wenn Sie in Ehe oder Lebensgemeinschaft leben, darf Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin nicht mehr als EUR 16.200,00 pro Jahr verdienen. Daraus ergibt sich ein monatlicher Richtwert von EUR 1049,-   Lohnsteuerbemessungsgrundlageals Zuverdienst. Die Lohnsteuerbemessungsgrundlage ist auf Ihrem Lohn- bzw. Gehaltszettel ersichtlich. 
  • Wenn Sie alleinstehend sind, gilt die Zuverdienstgrenze von EUR 6.800,00
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Zuverdienstgrenze überschreiten, kontaktieren Sie rechtzeitig die OÖGKK und zwar vor Aufnahme der Beschäftigung. 


Verzicht auf die Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld, um die Zuverdienstgrenze nicht zu überschreiten

Wenn Sie nur einen bestimmten Zeitraum arbeiten gehen (z. B. Urlaubsvertretung in der alten Firma) und Sie die Zuverdienstgrenze nicht einhalten können, besteht die Möglichkeit, für diesen Zeitraum auf die Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld im Voraus zu verzichten (für ganze Kalendermonate). Das Einkommen in den Verzichtsmonaten wird beim Zuverdienst nicht berücksichtigt. Sie vermeiden dadurch ein Überschreiten der Zuverdienstgrenze. Für den Verzicht schicken Sie der OÖGKK entweder das entsprechende Formular oder verzichten Sie online über  meineSV ( Handysignaturnotwendig). Bitte beachten Sie: Vor und nach dem Verzicht müssen Sie die Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld mindestens 61 Tage am Stück beziehen. 

Zuletzt aktualisiert am 07. September 2018