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Soziale Schutzbedürftigkeit


Krankenversicherte Personen, die sozial schutzbedürftig sind, sind von diversen Kostenbeteiligungen ausgenommen. Dazu zählen z. B. die Rezeptgebühr, Zuzahlungen bei einer Rehabilitation, Kostenbeiträge bei Heilbehelfen etc. Kriterien für soziale Schutzbedürftigkeit können individuell unterschiedlich sein. In der Regel spielt jedoch das niedrige Einkommen eine Rolle. Ein Grenzwert, der bei der Bewertung des Einkommens häufig herangezogen wird, ist der Richtsatz für die Ausgleichszulage. Wer eine Ausgleichszulage erhält oder ein Einkommen hat, das den Ausgleichszulagenrichtsatz nicht übersteigt, gilt als sozial schutzbedürftig. Die soziale Schutzbedürftigkeit in der Sozialversicherung ist in verschiedenen Richtlinien des Hauptverbandes der Sozialversicherungen geregelt.



Zuletzt aktualisiert am 23. Dezember 2016