DRUCKEN

Ausgleichszulage


Die Ausgleichszulage soll Beziehern und Bezieherinnen einer Pension ein bestimmtes Mindesteinkommen sichern. Voraussetzung ist ein gewöhnlicher Aufenthalt in Österreich. Liegt das Gesamteinkommen des Pensionisten unter einem bestimmten Betrag, nämlich dem so genannten Ausgleichszulagenrichtsatz, wird die Pension um die fehlende Summe aufgestockt. Die Gesamtsumme wird im Volksmund „Mindestpension“ genannt.

Beim Gesamteinkommen zählen neben der Bruttopension auch eventuelle Unterhaltsansprüche und bestimmte sonstige Einkommen. Der Ausgleichszulagenrichtsatz wird jährlich angepasst. Es gibt jeweils eigene Richtsätze für Alleinstehende, Paare oder Waisen. Hier geht’s zu den aktuellen Richtsätzen für die Ausgleichszulage…

Der Ausgleichszulagenrichtsatz spielt auch eine Rolle bei der Frage, ob jemand als sozial schutzbedürftig gilt. Sozial Schutzbedürftige sind in der Sozialversicherung von diversen Kostenbeteiligungen befreit. Ansprechpartner für den Antrag auf Ausgleichszulage ist der für den Versicherten zuständige Pensionsversicherungsträger, in den meisten Fällen ist das die Pensionsversicherungsanstalt (PVA).  

Zuletzt aktualisiert am 24. Oktober 2018