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Sachleistungen


In der gesetzlichen Krankenversicherung unterscheidet man zwischen Sachleistungen und Geldleistungen (Barleistungen).


In der gesetzlichen Krankenversicherung unterscheidet man zwischen Sachleistungen und Geldleistungen (Barleistungen). Sachleistungen sind gesundheitliche Dienstleistungen, die Vertragspartner und Vertragspartnerinnen einer Krankenversicherung erbringen, z. B. Ärzte, Apotheker, Bandagisten, Optiker, Physiotherapeuten. Sie verrechnen ihre Leistung direkt mit der Krankenversicherung z. B. mit der OÖGKK. Patienten und Patientinnen müssen in der Regel nichts extra bezahlen (ausgenommen Selbstbehalte), sofern die Leistung als notwendige Krankenbehandlung gilt.

Auch eigene Einrichtungen der Krankenversicherung können Sachleistungen erbringen, etwa Physiotherapie oder Zahnbehandlung in Gesundheitszentren der OÖGKK. Zu Sachleistungen zählen z. B. ärztliche Behandlung, Medikamente, Behandlung im Spital, Heilbehelfe und Hilfsmittel wie Verbände oder Krücken etc. Unter Sachleistungen fallen auch Kostenersätze, z. B. Kostenerstattung nach einer Behandlung durch einen Wahlarzt (gilt nur für das ASVG). 

Geldleistungen werden nur in Form von Geld erbracht. Darunter fallen Krankengeld, Wochengeld und Rehageld.

 

Mehr Informationen unter „Was zahlt die OÖGKK?“.

Zuletzt aktualisiert am 17. April 2018