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Geringfügigkeitsgrenze


Die Geringfügigkeitsgrenze ist jener Betrag, der bei einer geringfügigen Beschäftigung nicht überschritten werden darf. Die aktuelle Geringfügigkeitsgrenze lautet: 

 EUR 438,05 monatlich (Wert 2018)

Geringfügig Beschäftigte, deren Bruttoeinkommen (Entgelt) die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreitet, sind nur unfallversichert, nicht aber kranken- und pensionsversichert. Wird bei mehreren Dienstverhältnissen jedoch in Summe die Geringfügigkeitsgrenze überschritten, kann es zu Nachzahlungen in der Kranken- und Pensionsversicherung kommen. Geringfügig Beschäftigte sollten daher einige Grundsätze beachten. Mehr Informationen ...

Zusätzlich zur monatlichen gibt es auch noch eine tägliche Geringfügigkeitsgrenze von EUR 31,92 (Wert 2016). Diese ist für Dienstverhältnisse relevant, die kürzer als einen Kalendermonat dauern. Die tägliche Geringfügigkeitsgrenze wird jedoch mit Ende 2016 abgeschafft und hier daher nicht näher ausgeführt.  


Bei Dienstleistungsschecks gilt anderer Wert als Geringfügigkeitsgrenze 

Bei Jobs, die mit Dienstleistungsschecks entlohnt werden, wird die Geringfügigkeitsgrenze anders berechnet und beträgt EUR 569,48 (Wert 2016). Der Grund: Beim Dienstleistungsscheck werden der bezahlte Urlaub und die Sonderzahlungen berücksichtigt. Nur so kann man den Betrag mit dem Einkommen aus einer geringfügigen Beschäftigung vergleichen. Wenn Sie „normal“ geringfügig arbeiten und zusätzlich einen geringfügigen Job auf Basis Dienstleistungsscheck haben, heißt es aufpassen, wenn Sie die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreiten wollen. Fragen Sie im Zweifelsfall bei der Telefon-Hotline zum Dienstleistungsscheck 0810 555 666 nach. 


Zuletzt aktualisiert am 20. Dezember 2016