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Entgelt


Das Bruttoeinkommen von Arbeitnehmern, die für einen Dienstgeber arbeiten, bezeichnet man im Sozialversicherungsrecht als Entgelt (bei Beamten spricht man von Gehalt). Zum Entgelt zählen jene Bezüge, auf die ein Arbeitnehmer laut Arbeitsrecht bzw. Kollektivvertrag Anspruch hat und die ihm der Dienstgeber darüber hinaus gewährt (freiwillige Überzahlung). Zum Entgelt zählen auch Sachbezüge (z. B. ein Dienstauto, das man auch privat nutzen darf) und Trinkgelder, etwa im Hotel- und Gastgewerbe. Für das gesamte Entgelt sind Beiträge zur Sozialversicherung zu zahlen, und zwar bis maximal zur Höchstbeitragsgrundlage. Welchem Geldwert die Sachbezüge entsprechen, legt das Gesetz fest. Für Trinkgelder gelten Pauschalen, die Teil des Entgelts sind. Diese Pauschalen gelten unabhängig davon, wie hoch das Trinkgeld tatsächlich ausfällt, denn eine Kontrolle wäre in der Praxis nicht machbar.  

Zuletzt aktualisiert am 25. Oktober 2016